Ein Rückblick auf die "Arracher Seeweihnacht 2011"

3. Arracher Seeweihnacht begeisterte wiederum
– Feuerwerk zum Abschluss – Landrat besuchte die Veranstaltung

 

Wenn auch die Schneemassen des letzten Jahres und die kalten Temperaturen des Vorjahres nicht erreicht wurden, so führte die 3. Seeweihnacht in Arrach ihr Erfolgskonzept wiederum durch. Rund um den Seepark in Arrach war am vierten Adventssonntag die Hektik tabu, denn weihnachtliches Flair boten über 20 Markt- und Speisenstände mit ihren Waren: Weihnachtsschmuck, Selbstgebasteltes, Holzkunst, Gemaltes und vieles mehr. Eine große Palette an Möglichkeiten zum Schenken und Genießen für die ganze Familie war den vielen erwartungsvollen Besuchern geschenkt. Mit einem reichhaltigen Programm, besinnlichen Minuten, viel weihnachtlicher Musik und Gedichten war es möglich, sich auf die Weihnachtszeit einstimmen. Der Duft von Gebackenem, Glühwein und anderen Köstlichkeiten lud zum Verweilen an den Speise- und Getränkeständen der örtlichen Vereine und privaten Anbieter ein. Der Besucherstrom riss den ganzen Nachtmittag und Abend nicht ab. Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung den Weg nach Arrach und ließen sich von der traumhaften Atmosphäre gefangen nehmen. Viele offene Feuerstellen sorgten für Wärmemöglichkeiten und schufen auch das entsprechende Ambiente.

Mit dem Lied „Süßer die Glocken nie klingen“, gespielt von Anton Meindl auf seiner Trompete, begann der offizielle Teil des Programms. Pfarrer Franz Xaver Weber bat in einer kurzen Andacht den Segen Gottes für die Veranstaltung herab. Bürgermeister Sepp Schmid sprach von wettermäßig ungünstigen Voraussetzungen. Es sei aber wichtig, dass man aus allem etwas Gutes macht. Der heutige Tag sei eine Zeit zum Innehalten und gemeinsamen Gespräch. Mit einem nachdenklichen Gedicht über „Wundersame Tage“ beschloss er seine Worte. Das „Arracher Christkindl“, erstmals dargestellt von Elena Schraufstetter, begleitet von seinen Engerl (Luisa Schamberger, Selina Eckl, Katharina Hacker und Hannah Moser) verlas seinen bayerischen Prolog. Den ganzen Nachmittag über boten örtliche Gruppen ein abwechslungsreiches musikalisches Programm auf der Bühne des Veranstaltungspavillons. Den Anfang machte die Flötengruppe der Schule, gefolgt von den Wolfgangsspatzen. Zudem waren Beiträge zu hören von den Qubanos, dem Regental-Gsangl, den Ziachkinder von Dominik Gabler, Verserlschreiberin Marion Brandl und der Gruppe „3 Samma“, die krankheitsbedingt nur zwei waren. Ein Höhepunkt war das Krippenspiel der Ottenzeller Dorfkinder, die die Weihnachtsbotschaft eindrucksvoll darstellten. Die lebende Krippe begeisterte Groß und Klein. Dicht gedrängt versammelten sich die Besucher um die bereitgestellten Feuerkörbe und sprachen den warmen Getränken (Glühwein, Jagertee, heißer Caipirinha, Feuerzangenbowle, Alska-Punsch, Likörspezialitäten) und essbaren Genüssen (Bratwurstsemmeln, Baguettes, Gulaschsuppe, Chili con carne, Waffeln, Rosswürsten, Räucherfisch, Käsespätzle usw.) reichhaltig zu. Der Duft von frisch gebackenen Waffeln lag in der Luft. Auch Landrat Franz Löffler und seine Frau Andrea statteten dem Markt einen Besuch ab. Fern von allen offiziellen Terminen genossen sie den Bummel über das Terrain und suchten das Gespräch mit den Besuchern.