SEEPARK ARRACH
SEEPARK ARRACH

Das Kult(ur)programm "Der Bunte Sommer 2013"

Auch der "Bunte Sommer 2013" präsentierte sich wiederum mit musikalischen Leckerbissen und einem ausgewählten Mix verschiedener Musikstilrichtungen.
Wir bedanken uns bei unseren treuen "Seepark-Fan's" für die zahlreichen Besuche, und hoffen, dass auch das Programm 2014 gefällt.
Feiern Sie mit uns .... Sie sind herzlich eingeladen!

Sie sind herzlich eingeladen! 


 

Programm 2013: 
 

Mittwoch, 29.Mai 2013 - entfällt aufgrund der schlechten Wetterprognosen!
Auftakt "Bunter Sommer 2013"
Austro Pop live mit "AUSTRIX" ... das Beste von Ambros, Fendrich,Danzer und vielen mehr!

 

Donnerstag, 13.Juni 2013
Oberkrainer Festival mit den „ORIGINAL GREGORJI OBERKRAINER“ aus Slowenien
… ein musikalischer Hochgenuss für alle Oberkrainer Fans und die es noch werden möchten!


Donnerstag, 27.Juni 2013
- entfällt aufgrund der schlechten Wetterprognosen!
„MUM’S BEST“ …
… handgemachter Classic Rock, Blues & Country Rock … und das auf höchstem Niveau!

Donnerstag, 11.Juli 2013
„CREEDENCE CHOOGLE ROCKERS"

… let the good times roll with Creedence Clearwater Revival

Donnerstag, 25.Juli 2013
Boarische Gaudinacht mit den "6 LUSTIGEN FÜNF" & „ERDÄPFEKRAUT“
... echt ... boarisch ... guad … einfach genial!


Donnerstag, 1.August 2013
Benefizabend mit der Further Bigband "BLOBB" & als Stargast: Elvis- und Countrysänger "RAY MARTIN"  mit den Hitklassikern von
Elvis,Tom Jones,Roy Orbison,Johnny Cash bis hin zu Frank Sinatra
... live on stage - ein Musikgenuss der Extraklasse und das für einen guten Zweck!

Sonntag, 11.August 2013 (tagsüber ab 7:00 Uhr!) wieder im Luftkurort Arrach
"2. Arracher See-Kirta" (Standmarkt) mit zahlreichen Fieranten am Parkplatz Seepark Arrach


Mittwoch, 14.August 2013
traditioneller HEIMATABEND mit den "BAYERISCH BÖHMISCHEN“ & Musikantentreffen
... mit den örtlichen Trachtenvereinen, Bayerwald Goaslschnalza und verschiedenen Gesangs- und Musikgruppen!


Donnerstag, 22.August 2013
Abschluss "Bunter Sommer 2013":
"MARINA KOLLER" & de „WOIDROCKERS“ … der bayerische Wahnsinn
... Partymusik für jung und alt – professionelle Bühnenshow – ein einzigartiges Erlebnis! 



Der Beginn ist jeweils um 20 Uhr! (Ausser am 11.August!)

Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei !!!

Änderungen vorbehalten! 
Durch extrem schlechte Wetterbedingungen kann es zu Programmänderungen oder -absagen kommen!

Bitte haben Sie dafür Verständnis!

Ihr
SEEPARK TEAM ARRACH

 

 

 

Rückschau 2013:

Oberkrainer Festival mit den "Original Gregorji Oberkrainer" aus Slowenien am 13. Juni 2013

 

Musik mit Herz und Gefühl, die verbindet ... Es war vor allem ein Fan-Publikum, das der Oberkrainerabend mit dem „Ansambel Gregorji“ in den Seepark nach Arrach zog. Schließlich wurde auch groß aufgefahren: das „Ansambel Gregorji“ war zum zweiten Mal in Folge auf der Bühne des Veranstaltungspavillons. Die Fan-Gemeinde zeigte sich groß genug, dass die vorbereiteten Bierzelt-Garnituren unter den Zeltdächern und im Freien bis auf den letzten Platz besetzt waren. Ihnen wurde ein wunderbarer erlesener mehrstündiger Abend mit zahlreichen Melodien von „Stammvater“ Slavko Avsenik präsentiert. Die Gruppe ist bereits zu einem Markenzeichen mit hohem Wiedererkennungswert geworden.

 

Arbeitskreis Seepark-Vorsitzender Hermann Zapf begrüßte Sepp Berlinger aus Lam samt Fanclub, der bei der Organisation „die Fäden gezogen“ hatte. Er dankte auch den Helfern aus den Reihen des Bauhofes und des Wandervereins. Bürgermeister Sepp Schmid war an diesem Abend hinter dem Grill zu finden. Auch 2. Bürgermeisterin Marion Weber war unter den Gästen auszumachen. Mit einer Spendenbüchse warb Zapf für die Unterstützung der Hochwasser-Opfer in Deggendorf. Im Laufe des Abends raschelte und klimperte es vielfach darin. Der gesammelte Erlös soll persönlich an betroffene Familien übergeben werden.
Die Oberkrainer-Musik ist eine Musikrichtung, in der ganz viel Herz und Gefühl mitschwingt. Das „Ansambel Gregorji“ spielte in der originalen Avsenik-Besetzung (Quintett) mit Trompete, Klarinette, Akkordeon, Gitarre und Bariton. Der ausgezeichnete Gesang von Barbara Leben ließ keine Wünsche offen. Ob authentisch in slowenischer Sprache oder als Einlage in Deutsch – die Titel waren mit Bravour und viel Gefühl vorgetragen. Das Repertoire der Gruppe umfasste vor allem Polkas und Walzer, Märsche und Bayrische. Ist es doch zum einen die Schmissigkeit eines Stückes, das virtuose Finger- und Zungenfertigkeit auf dem jeweiligen Instrument abverlangt, oder wie bei einer Liebeserklärung schmelzend und gefühlvoll zum Klingen gebracht werden soll.
Jeder der fünf Musiker zeigte sich an seinem Instrument sehr gut ausgebildet. Dadurch war es von Anfang an möglich, dass sich jeder auf seinem Instrument mit einem Bravourstück als Solist präsentieren konnte, mit so viel Gefühl, wie man es heute kaum noch hört. Dies bewiesen Janez Benko (Klarinette, Saxophon, Vokal), Matej Rihter (Trompete, Vokal), Tomaz Cilensek (Akkordeon, Keyboard), Klemen Repe (Bariton, Bass, Vokal) und Uros Primozic (Gitarre, Vokal). „Slowenia, mein Heimatland, ich lieb dich“ sang Barbara Leben zusammen im Duett mit Uros Primozic. Abwechslungsreich, kurzweilig, stimmungsgeladen und begeisternd gestaltete sich das rund dreistündige Programm. Schlag auf Schlag kamen die großen Hits wie „Im Hühnerstall“, „Hirtenlied“, „Es ist so schön ein Musikant zu sein“, „Trompeten-Echo“, „Auf der Autobahn“ dieses Musikstils, die jedem Ohr bekannt waren. Es durfte auch getanzt werden. Der Chef der Truppe, Klemen Repe, forderte sein Publikum auf, auf dem freien Platz im Veranstaltungspavillon das Tanzbein zu schwingen. Dieses Angebot wurde auch begeistert angenommen.
Der Genuss an diesem warmen Sommerabend war wie immer kostenlos. Weiter geht es mit dem musikalischen Sommer (so der Wettergott will) am Donnerstag, 27. Juni um 20 Uhr mit handgemachtem Classic-Rock, Blues und Country-Rock von „Mum’s Best“. Auch beim Ottenzeller Heimatfest konnte man wieder eine bekannte slowenische Gruppe verpflichten: am Samstag, 6. Juli ist es „Saso Avsenik und seine Oberkrainer“, die im Festzelt für Stimmung sorgen werden. 


 

 

 

Halbzeit im Seepark ...
mit den "Creedence Choogle Rockers"
am Donnerstag, 11. Juli 2013
Verdammt nah am Original – Seepark schwelgte in Jugenderinnerungen

 

 

Ein Programm, das all die großen und kleinen Hits von „Creedence Clearwater Revival“ beinhaltet, ließ vergangenen Donnerstag den Seepark rocken. Ein Raunen ging durch die Szene, als die „Creedence Choogle Rockers Rev.“ auf der Bühne mit ungetrübter Spielfreude, Power und Engagement ihren Auftritt zu etwas ganz Besonderem machten und selbst kritische CCR-Fans in die Schranken verwies. Vor 33 Jahren haben die vier Musiker aus Mühldorf bei Altötting begonnen, Musik zu machen. „Wir waren Fan von CCR und haben die Songs weitergetragen. Wir möchten für das Original begeistern und legen auf Authentizität großen Wert.“ Als eine der ersten Tribut-Bands 1998 gegründet haben sie sich bereits einen bemerkenswerten Ruhm erspielt. Zweimal im Jahr sind sie in der Liederbühne Robinson in Runding zu Gast. Weitere Auftritte führten sie zum ultimativen Fantreffen nach Kamen und weiter bis Ungarn und Schweiz. Dank Verbindungen zum Rockmusiker Dominik Meindl („Gentle“) war die Verbindung nach Arrach zustande gekommen.  Arbeitskreis-Vorsitzender Hermann Zapf begrüßte alle Zuhörer und Liebhaber dieser Musikrichtung, die so zahlreich in den Seepark Arrach gekommen waren, darunter auch viele Feriengäste. Aus Lam gekommen war Tourist-Info-Leiter Peter Rohrbacher. Mit dem Erlös will man wiederum spenden für die Flutopfer in Deggendorf.Während des Abends jagte ein Hit den nächsten: Hey Tonight, Bad Moon Rising, Proud Mary, Who’ll stop the rain, Midnight special – das ist nur eine sehr kleine Auswahl an den Songs, die auch heute noch jeder, der in dieser Zeit aufgewachsen ist (und darüber hinaus) kennt und liebt. Ob alte CCR-Nummern oder topaktuelle Hits von John Fogerty, alles spiegelte sich im Repertoire der Musiker wieder. „Down on the corner“, „Have you ever seen the rain“, “Midnight special” – und das Publikum war fasziniert ob der guten alten Rock’n Roll und Country-Musik. Eine Stimme, die der John Fogerty’s nicht nachsteht, bot Jungspunt Tom Lehner (21 Jahre) aus Sulzbach-Rosenberg, dem man die immense Bandbreite seiner stimmgewaltigen Interpretation der jeweiligen Songs nicht ansah, der aber akustisch überzeugen konnte. Mit einem wahren Sammelsurium an Vintage-Gitarren und dem Saxophonsolo bei „Molina“ von Thomas („Schrubber“) Hagn überzeugten die fünf sympathischen Musiker von Anfang an. Ihre kraftvolle und sympathisch detailverliebte Präsentation der CCR- und John Fogerty-Klassiker ließ den Funken unweigerlich auch auf die Zuschauer überspringen, die durch Mitklatschen und Mitsingen sich bemerkbar machten. Launige und humorvolle Moderationen lieferten Hintergrundinformationen über CCR und ihre Songs.                                                                                 

 

 

 

 

 

Ein Volltreffer auf die Lachmuskeln

 

„Die 6 lustigen fünf“ spielten im Seepark auf – Gstanzlsänger „Erdäpfekraut“ war in Höchstform
am Donnerstag, 25. Juli 2013

„Schee muaß geh oda i geh hoam“, so der Titel des Musikstückes, das die „6 lustigen Fünf“ eingangs auf der Bühne schneidig aufspielten und sangen. Und schön ist es auch gegangen bei der „Boarischen Gaudinacht“, die eine große Menge an Zuhörern in den Seepark nach Arrach lockte. Der Wettergott bescherte eine laue Sommernacht mit angenehmen Temperaturen, das Publikum aus Einheimischen und vielen Feriengästen war bester Laune und sprach der Bewirtung durch das Seepark-Team so reichlich zu, dass kein Würstchen bzw. Fleisch auf dem Grill übrig blieb. Weitere Bierzeltgarnituren wurden aufgebaut und auch als „Zaungäste“ im Stehen oder sitzend auf der Wiese verfolgte man das Geschehen.          

Dass es ein lustiger, die Lachmuskeln stark beanspruchender Abend wurde, dafür sorgte vor allem Hubert Mittermeier, das „Erdäpfekraut“ aus der Holledau, der das „Dableckn“ und Aussingen mit Bravour beherrschte. Auch wenn Arbeitskreis Seepark-Vorsitzender Hermann Zapf mutmaßte, dass der Humorist wegen der Hochwassergefahr mit seinen Gummistiefeln gekommen sei und dabei auf dessen originale Holledauer Tracht anspielte, blieb ihm dieser die Antwort nicht schuldig. „Du fährst sicher bald in Urlaub, weilst deine Haare schon eingepackt hast.“ Überhaupt konnte der Hochzeitslader „lauter scheene Leit“ hier in Arrach entdecken. „Das Moor in der Nähe rührt scheinbar an.“ Zielscheibe seiner niemals bös gemeinten Spott-Verserl waren nicht nur die Vereinsvorsitzenden, Honoratioren oder Ehrengäste der Veranstaltung, sondern jeder, der ihm durch Aussehen oder Kleidung auffiel. Am besten konnte stets der Ausgesungene selber darüber lachen. Und wer glaubte, dass nur die Gäste in der ersten Bankreihe an die Reihe kamen, hatte weit gefehlt. „Erdäpfekraut“ tauchte in sein Publikum ab und suchte sich spontan beim Durchgehen durch die Reihen auch weiter hinten seine Opfer.                            
Zum einen war es die Gewichtsklasse, Haarfarbe oder Kleidung der Leute, die seine Fantasie anregte. „Gell, du tragst an gackerl-gelben Pullover, dass dich dein Mann beim Hoamgeh wieder leichter find’t!“ Den filigranen Lochmusterpulli einer Zuschauerin wähnte er als aus einem Fliegengitter hergestellt. Aber auch die Haartracht musste daran glauben, ob Löwenmähne, Irokesenschnitt („Da ist dem Friseur ausgerechnet in der Mitte sein Rasierer kaputtgegangen.“) oder Glatze. Auffällige Tätowierungen deklarierte er als „Brandzeichen Leibeigener“ und selbst für die Berichterstatterin hatte er einen Rat parat. „Bei mir ist nur ein Brustbild möglich, denn meine langen Haxn gehen sonst nicht in die Zeitung rein und der Postbote bekommt auch Probleme, die Zeitung in den Postkasten zu bringen.“    
Eine exzellente Leistung zeigte auch die Blasmusik. Das Rechenexempel der „6 lustigen Fünf“ ging allenfalls nicht auf, denn neun schmucke junge Leute hatten sich im Halbkreis auf der Bühne gruppiert und spielten spontan und routiniert auf die verschiedenen Gstanzlmelodien des Humoristen nach. Von Regensburg bis Eschlkam (Anton Schießl junior ist Tubaspieler im Ensemble) waren sie gekommen und unterhielten mit altbayerischer Blasmusik vom Feinsten. Die Zwiefachen, Märsche und Polkas waren hochvirtuos gespielt, wobei bodenständig bekannte Melodien auch in interessanter Eigenbearbeitung arrangiert waren. Daniel Reisinger führte als Conférencier durch das Programm und gab Hintergrundinformationen zu den Stücken und Musikern.  

 

 


Der Seepark swingte und rockte für einen guten Zweck - „BLOBB“ und Ray Martin traten auf - Benefizaktion „Mobilität für Fred“ - am Donnerstag, 1. August 2013

Nicht nur „Königswetter“ , sondern sogar „Kings weather“ war der jüngsten Veranstaltung im Seepark Arrach beschieden. Es pfiff ein ganz anderer musikalischer Wind durch den Seepark als sonst. „So viele Musikanten hatten wir noch nie in den letzten 13 Jahren im Seepark da.“, erinnerte Arbeitskreis-Seepark-Vorsitzender Hermann Zapf bei seiner Begrüßung angesichts der 19-köpfigen Bigband „BLOBB“ und hieß gleichzeitig viele Feriengäste willkommen. Sein Gruß galt auch „specialguest“ Ray Martin, einen begnadeten Elvis- und Countrysänger, der mit seinem Talent vergangene Zeiten wieder aufstehen ließ. Um die Bühne herum waren auch zwei amerikanische Straßenkreuzer (Lincoln Mark V von 1977 und Cadillac Coupe de Ville von 1959) von Peter Heigl und Robert Feldbauer (Freunde von Ray) platziert. Der passionierte Sänger aus Stuttgart trat ohne Gage auf. Zudem bot er zwei CDs zum Verkauf an, von denen jeweils drei Euro in den Spendentopf des heutigen Abends flossen. Für das Projekt „Mobilität für Fred“ wurde bereits 2010 ein Teilerlös des Spider-Murphy-Gang-Konzerts einbehalten. Da sich der Betroffene selbst beharrlich geweigert hatte, Hilfe anzunehmen, musste Bürgermeister Sepp Schmid seine ganze Überredungskunst aufbieten, um die Benefizaktion starten zu können. Der Gemeindechef dankte auch Heinz Plötz, der seine Autos zum Ausstellen zur Verfügung gestellt hatte. Vor einigen Jahren wurde Alfred Meindl aus Arrach bei einem Motorradunfall schwer verletzt und ist seitdem querschnittsgelähmt. Nachdem Sepp Schmid auch einige Sponsoren „abgeklappert“ hat, erklärte sich der Ottenzeller Andreas Grund bereit, das Fahrzeug behindertengerecht kostenlos umzubauen. „So soll ihm ein Stück Lebensqualität zurückgegeben werden.“, erklärte der Bürgermeister. Der ganze Erlös der Veranstaltung floss in diesen Topf. Vom großen Orchesterklang bis zur solistischen Höchstleistung zeigt sich „BLOBB“umrahmt von einer lockeren Moderation von seiner besten Seite und zeigte so die ungemeine Vielseitigkeit dieser traditionellen Besetzung. Ob Jazz, Swing, Soul, Pop oder Samba - die neunzehn Musiker unter der Leitung von Sigi Lee Nachreiner saßen stilsicher im Sattel. Eine pulsierende Rhythmusgruppe, gestochen scharfes Brass und relaxed swingende Saxophone sorgten für den charakteristischen Big-Band-Sound. Das Ensemble in klassischer Besetzung (fünf Saxophone, vier Trompeten, vier Posaunen und sechs in der Rhythmusgruppe) wurde schon in den 90-er-Jahren gegründet und vor einem Jahr von Sigi Lee Nachreiner übernommen. Kathi Fischer unterstützte mit ihrer ausdrucksstarken und mitreißenden Stimme, deren Stimmvolumen man der zierlichen „Wildkatze“, wie ihre Bandkollegen sie liebevoll nennen, kaum zutrauen würde, die Musik der Gruppe. Ihr bluesiger Ton passte hervorragend zu Titeln wie „Sommertime“ (George Gershwin), bei dem Sigi Lee höchst selbst zur Trompete griff. Bei „On thesunnyside oft thestreet“ ließ sich der ekstatische Frontman auch gesanglich hören. Bei „Pink panther“ (Henry Mancini) bestachen die Tenorsaxophone. Das Schlussstück „In themood“ bedurfte keiner Ansage, da es jeder schon bei den ersten Tönen erkannte. Das als Zugabe erklatschte „I feelgood“ bot die Formation in sehr freier Interpretation dar, gekrönt mit einem minutenlangen Schlagzeugsolo von Jakob Adam.
Stargast Ray Martin gelang es sofort, sein Publikum zu fesseln. Der stilgerecht gekleidete Interpret zeigte vollen Körpereinsatz, „tigerte“ singend durch die Reihen oder ließ auf der Bühne lasziv wie der „King“ Elvis Presley selber seine Hüften kreisen. Tempogeladene Rock’n’Roll-Hits, Countrysongs und langsamere Balladen von Elvis, Engelbert, Tom Jones und Neill Diamond wechselten ab, bestens unterstützt durch Original-Playbacks des King. Mit seinem entwaffnenden Charme und gänzlich ohne Starallüren lieferte er Hintergrundinfos zu den Songs und deren Entstehung. Bei „In theghetto“ glaubte man tatsächlich, Elvis wäre wieder auferstanden, so täuschend echt war die Interpretation des Songs. Alle Damen waren entzückt, als sie bei „Can’tstopfalling in lovewithyou“ mit einem Handkuss von Ray Martin bedacht wurden. Und nach einer Zugabe verabschiedete er sich von seinem begeisterten Publikum ganz nach Manier von Elvismit „Muss i denn zum Städtele hinaus“.

Zahlreiche Fieranten – „2. Arracher Seepark-Kirta“ Besuchermagnet am Sonntag, 11.August 2013

Der „2. Arracher Seeparkkirta“ lockte den ganzen Tag über zahlreiche Besucher aus nah und fern auf das Veranstaltungsgelände. Der hintere Teil des Parkplatzes war zur Fußgängerzone umfunktioniert und für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der herrliche August-Sonntag war geradezu ideal, um bei einem Spaziergang über den Parkplatz mit der bunten Budenwelt zu bummeln. An den vielen kleinen Ständen gab es von Spielzeug für große und kleine Kinder über Hüte, Trachtenbekleidung, Strümpfe, Körbe, Haushaltswaren, Tücher, Dekorationsgegenständen aus Metall und Holz bis hin zu kulinarischen Spezialitäten für jeden etwas zu entdecken und zu erwerben. Angesichts der vielen bekannten Gesichter, die man beim Herumgehen traf, blieb man gerne für einen Plausch und den Austausch von Neuigkeiten stehen. 
Organisator Marco Haimerl und seine Frau Nicole waren zwar zufrieden mit dem Angebot, zeigten sich aber auch etwas enttäuscht, da ihnen kurzfristig einige Fieranten abgesagt hatten. So waren es schließlich 17 Aussteller, die ihre Waren feilboten.      
Ein großes Manko war jedoch das Fehlen eines Roßwurststandes. Wegen eines Todesfalles im engsten Familienkreis fiel der Stand des Deggendorfer Pferdemetzgers Veit aus. Der Chef der bekannten und beliebten Metzgerei, Heinrich Veit, verstarb vor einigen Tagen. Trotz aller Bemühungen des Veranstalters konnte dieser Ausfall nicht durch einen anderen Standbetreiber ausgeglichen werden. Sehr zur Enttäuschung vieler Marktbesucher, die sich extra wegen der unentbehrlichen Roßwürste hierher begeben hatten, aber trotzdem Verständnis und Anteilnahme zeigten. Die technischen Vorarbeiten leisteten Mitglieder aus dem Arbeitskreis Seepark zusammen mit den Bauhofmitarbeitern.

Heimatabend im Seepark zeigte überliefertes Brauchtum - gut gelaunte Musikanten, Tanz und abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung - Mittwoch, 14. August 2013

Abseits vom folkloristischen Kitsch und dem Klischee des Alpen- und Jodelidylls stand der Heimatabend, der am Vorabend von Mariä Himmelfahrt im Seepark stattfand. Die teilnehmenden Musik-, Gesangs- und Tanzgruppen zeigten unverfälschtes authentisches Brauchtum, wie es im Lamer Winkel bodenständig ist. Hermann Zapf, der Vorsitzende des Arbeitskreises Seepark, freute sich über das Zustandekommen dieses Abends, denn letztes Jahr musste diese Traditionsveranstaltung wegen Schlechtwetters abgesagt werden. In den Reihen des Publikums begrüßte er auch Andreas Tax, den stellvertretenden Vorsitzenden des Bayerischen Waldgaues und stellvertretenden Landesvorsitzenden des Bayerischen Trachtenverbandes.
Die Kapelle des Abends, die „Bayerisch-Böhmischen“, eröffneten das Geschehen auf der Veranstaltungsbühne. Zu ihrem breitgefächerten Repertoire zählten unter anderem traditionelle Märsche, Klassiker von Ernst Mosch und feine böhmische Blasmusik. Die Moderation des Abends lag in den Händen von Hermann Zapf und Regina Pfeffer, die mit viel Witz und Humor zwischen den einzelnen Beiträgen Informationen zu den Gruppen gaben und diese ankündigten. Dabei setzten sie sich auch mit der den Waldlern oft nachgesagten „Sprechfaulheit“ auseinander und ließen mit etlichen kurzen Anekdoten die oft etwas seltsame Mentalität und den eigenwilligen Humor der Bayern erahnen. Der gefühlvolle Zusammenklang der drei kraftvollen Männerstimmen des „Rittsteiger Dreigsangs“ ging zu Herzen und sie konnten mit ihren die schöne Waldheimat beschreibenden Liedern auch stimmlich sehr gut überzeugen. Einen guten Griff hatte man auch mit dem „Regental-Gsangl“ gemacht, die mit Liedern wie „Wilde Rosen aus Böhmen“ oder „S’Vogerl am Kerschbaam“ aufwarteten. Bodenständige Volkstänze gekonnt brachen die Tanzpaare der beiden Trachtenvereine „D’Riedlstoana“ Arrach und „Stoarieda“ Ottenzell dar, die mit dem „Kaiserlandler“, der „Jagerpolka“ und dem „Bauernwalzer“ aufwarteten. Köpfe einziehen hieß es denn beim Peitschenklang der „Bayerwald-Schnalzer-Deandln“, die mit ihren Peitschen Musik zu machen verstanden. Im Polka-Rhythmus spielte das junge „Spitzbuam-Trio“ (Stefan Breu, Dominik Moser und Christian Pfeffer). „Mit Musik ist das Leben erst schön“, so einer ihrer schwungvollen Titel.Mit dem gemeinsam gesungenen Schlusslied „Mia san vom Woid dahoam“ endete das zweistündige Programm.
Der fast schon herbstlich anmutenden abendlichen Kühle war es anzulasten, dass nach Ende des offiziellen Programmes nur mehr die „Hartgesottenen“ im Seepark aushielten und der schmissigen Musik der „Bayerisch-Böhmischen“ lauschten. Auch bei dieser vorletzten Veranstaltung des „Bunten Sommers“ war wieder die Spendenbüchse für die Hochwasseropfer in Deggendorf aufgestellt. Bei der finalen Veranstaltung der Kulturreihe treten am Donnerstag, 22. August um 20 Uhr Marina Koller mit Band und die „Woidrockers“ auf.

Charme-Offensive von Marina Koller und die "Woidrocker" begeisterten die Besucher - Megaabschlussparty am 22.August 2013

Mit einer Mischung von Countryrock und Schlager, vor allem mit Hits von ihrem neuen Album „Neue Wege“, bei dem ihr viele Titel geradezu auf den Leib geschrieben waren, begeisterte sie das Publikum. „Ich fühle mich wie an einem Neuanfang.“ Durch ihre gewinnende Art, die stets den direkten Kontakt mit ihrer jungen und etwas älteren Zuhörerschaft suchte, flogen ihr die Herzen nur so zu. „Nur mit dir allein“ widmete sie allen Verliebten. Und obwohl sie mit einer Erkältung kämpfte, tat das ihrer professionellen Bühnenpräsenz keinen Abbruch. „Das ist alles live.“, erklärte sie bei kleinen Ungereimtheiten im Zusammenspiel mit der Band. Neben eigenen Hits kamen auch Cover-Versionen von Peter Maffay („Sonne in der Nacht“), Ute Freudenberg („Jugendliebe“) und Klassiker wie „Augen zu und durch, du schaffst es“ von Juliane Werding zum Vortrag. Mit ihrem eigenen Titel „Träume“ verabschiedete sich die Lohberger Künstlerin. Aber ganz ohne Zugabe wollten ihre Fans sie nicht gehen lassen: „An Tagen wie dieser“, erst im Original-Sound, dann im bandeigenen Country-Stile beschloss das mehr als einstündige Programm. Bei der folgenden Autogrammstunde hatte sie oftmals ihren Namen unter die Karten, CDs und Plakate zu schreiben. Zwei Euro jeder verkauften CD flossen (nach ihrem erklärten Willen) dem Spendentopf für die Hochwasser-Opfer zu.
Nach dem fliegenden Wechsel auf der Seepark-Bühne zogen die „Woidrocker“ (ohne Sängerin, da in Urlaub)alle ihre musikalischen Register und spielten in dieser stimmungsvollen Vollmondnacht gegen die inzwischen herrschende Kühle am Gewässer an.
    

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TOURIST-INFORMATION ARRACH

Lamer Str. 78

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Tel. +49 9943 1035

Fax. +49 9943 3432

 

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